VolleyballFür die Volleyballer des USV Halle stand zu Pfingsten erneut der Saisonhöhepunkt mit der Deutschen Meisterschaft der Senioren in Berlin an. Der Vorjahrestitel konnte zwar nicht verteidigt werden, aber am Ende ist die Mannschaft mit der nächsten erkämpften Medaille hoch zufrieden. Wie in den vergangenen Jahren hatten es bereits die Gruppenspiele wieder in sich. Gleich in der Vorrunde ging es gegen den TVA Hürth (Meister West) und mit Orplid Frankfurt gegen einen ehemaligen Deutschen Meister. Beide Spiele konnten nach jeweiligem Auf und Ab mit 2:0 gewonnen werden. Mit makelloser Bilanz folgte im  Anschluss das Viertelfinale gegen den TV Kressbronn (Meister Süd). Nach einem Schnellstart mit 25:9 wurde es im zweiten Satz zu Satzmitte bei 7 Punkten Rückstand noch mal eng, als zwischenzeitlich gar nichts mehr zusammenlief. Mit 25:23 konnte aber auch hier wieder der Schalter umgelegt werden.

Am Sonntag folgte bereits das dritte Jahr in Folge der Kampf um die Medaillen. Mit MTV 48 Hildesheim wartete im Halbfinale der Meister Nordwest als Neuling in der Ü47. Dabei ging der Start für den USV Halle tüchtig in die Hose. Hildesheim lag zunächst mit 5 Punkten vorn, ehe der USV Halle zu seinem Spiel fand. Es entwickelte sich ein spannendes hochklassiges Match. Am Ende rettete Hildesheim den Vorsprung zum 25:23 Satzerfolg. Im zweiten Satz hatten die Hallenser den Gegner dann im Griff. Es gelangen Block- und Aufgabenserien und mit 25:16 der Satzausgleich. Im Tie-Break konnte sich zunächst bis zum 9:9 kein Team absetzen. Doch dann die Kleinigkeiten, Angriffsaktion im Aus, Annahmefehler und abgeblockt. Das Spiel, was man eigentlich im Griff zu haben glaubte, ging noch verloren.

Schwierig anschließend die Motivation im Spiel um Bronze. Neuling Bayreuth beeindruckte mit Fanblock und großem Kampfgeist und konnte noch ein 20:15 des USV wieder aufholen und in einen Satzerfolg ummünzen. Mit Wut im Bauch und unter Mobilisierung der letzten Kraftreserven wurde der 2. Satz zu 14 gewonnen und auch im erneuten Tie-Break ließen die Hallenser beim 15:10 nichts mehr anbrennen. Am Ende bleibt die Medaille und ein versöhnlicher Abschied aus Berlin mit dem letzten gewonnenen Spiel.

USV Halle: Bauer, Dienemann, Herbst, Krüger, Richter, Geppert, Jonas, Bachmeyer, Pietzonka, Pelser, Haselbach, Hölzig, Rau

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