Nachdem in den vergangenen Wochen und Monaten das Tabellenmittelfeld der Landesoberliga durch den USV aufgeräumt wurde, galt es nun sich dem SV Fortuna Ballenstedt, einem der beiden Aufstiegskandidaten, zu stellen.
Die Halle Volleys starteten unsicher in die Begegnung. Neben der souveränen Spielweise der Ballenstedter trugen auch viele Eigenfehler zu einem großen Rückstand gleich zu Beginn des Spiels bei, den man trotz sich steigernder Leistung nicht mehr aufholen konnte. 16:25 fertigten die Gastgeber uns ab.

Doch der Wille war ungebrochen. Nach diesem Wachrüttler entwickelte sich im zweiten und dritten Satz ein Spiel auf Augenhöhe. Aus einer stabilen Annahme heraus konnte Zuspieler Tomek Oszkiel a.k.a. „die polnische Dampflok“ alle Angreifer gut in Szene setzen. Besonders die Außenangreifer Philip Sorge und Kapitän Christian Herschbach konnten an diesem Tag mit überragender Quote den Punktestand des USV stetig nach oben treiben. Kleine Tiefs wurden durch Anfeuerungsrufe von der Bank kompensiert, die unter Führung von Chorleiter und Libero André Apel das Ballenstedter Publikum in der kleinen Halle deutlich übertönte. Diese gute Leistung der gesamten Mannschaft drehte das Spiel knapp aber verdient (25:22, 25:23).
Der vierte Durchgang startete furios: Die wuchtigen Angriffe der sonst so sicheren Heimmannschaft scheiterten reihenweise am Hallenser Block. Nach 4:0 und 8:1 Zwischenständen hatte der Ballenstedter Trainer bereits beide Auszeiten verbraucht. Die Gastgeber konnten zwar im Verlauf des Satzes noch zum 22:19 aufschließen, mussten sich nach guter Blockarbeit von Thomas „Leuchtturm“ Rühl aber trotzdem 25:20 geschlagen geben.

Während die Ballenstedter erst ihre zweite und gleichzeitig höchste Niederlage der Saison einstecken, sichert sich der USV Halle Tabellenplatz drei. Nächsten Samstag wartet jedoch mit Verfolger Burg schon der nächste harte Gegner.

Quelle: Sektion Volleyball

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