Niklas Radestock gegen WolmirstedtNiklas Radestock bei der Niederlage gegen Wolmirstedt

Im Sachsen-Anhalt-Derby mussten sich die USV Halle Rhinos in einem hart umkämpften Duell gegen die Baskets aus Wolmirstedt 56:84 (30:39) geschlagen geben. Durch die erste Heimniederlage der Saison rutschen die Nashörner in der Tabelle auf den vierten Rang ab. Bester Korbjäger beim USV war Niklas Radestock mit 13 Punkten.

Gäste mit dem besseren Start

Der Spitzenreiter aus Wolmirstedt erwischte einen Traumstart und führte mit 0:9 nach drei Minuten.

Doch die Rhinos zeigten sich davon wenig beeindruckt und konnten den Spielstand nach drei weiteren Minuten auf 11:11 stellen. Leider konnte man die Intensität nicht weiter aufrecht erhalten und ging nach den ersten zehn Minuten mit einem 13:24-Rückstand in die erste Viertelpause.

Ausgeglichenes zweites Viertel

Im zweiten Spielabschnitt zeigte USV-Power-Forward Niklas Radestock seine individuelle Klasse und brachte die Nashörner zwischenzeitlich auf acht Punkte heran (25:33, 16.). Doch der Spitzenreiter aus Wolmirstedt hatte immer eine passende Antwort parat und spielte dabei seine körperliche Überlegenheit aus. Somit lag das Team von USV-Trainer Philipp Streblow zur Halbzeit mit neun Punkten hinten (30:39).

Starke Rhinos belohnen sich nicht

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Nashörner hochkonzentriert und spielten ihre Angriffe immer wieder erfolgreich aus. Besonders das USV-Duo Soyk und Radestock war in dieser Phase nicht zu kontrollieren. Bis auf zwei Punkte kamen die Rhinos wieder an die Gäste heran (39:41, 24.). Doch in den letzten Minuten des dritten Viertels lies der USV zu viele Punkte liegen, sei es an der Freiwurflinie oder bei den vermeintlich einfachen Korblegern. Das nutzte Wolmirstedt eiskalt aus und konnte sich wieder auf zehn Punkte absetzen (47:57,30.).

Kopf und Faden verloren

Im Schlussabschnitt verloren die Rhinos in einer immer härter werdenden Partie den Kopf und ließen sich zu sehr von ihrem Spiel ablenken. Die Schiedsrichter, welche an diesem Tag alles andere als souverän wirkten, verwiesen zudem nach zwei technischen Fouls gegen die Bank der Hallenser, den USV-Trainer Philipp Streblow zu Unrecht aus der Halle. Somit verloren die Nashörner komplett den Faden und gaben das vierte Viertel deutlich mit 9:27 ab. Nach intensiven 40 Minuten verlieren die Rhinos mit 56:84 gegen den weiterhin ungeschlagenen Spitzenreiter aus Wolmirstedt.

USV Trainer Philipp Streblow zum Spiel: „Es war ein sehr hitziges Spiel mit viel Emotionen bei dem wir sehen konnten, dass wir lange mithalten können, wenn nicht sogar auf einem Level sind. Im letzten Viertel haben wir uns leider mit zu vielen anderen Dingen beschäftigt, als weiter unser Spiel zu spielen.“.

Harter Ostsee-Trip vor der Brust

Nächsten Samstag steht dann die längste Auswärtsreise der Saison an. Die Nashörner fahren an die Ostsee und treffen dort auf den Aufsteiger SV NoBa Greifswald.

Für die USV Rhinos spielten: Radestock 13, Soyk 12, Dölle, G. 9, Pötschke 6, Maleska 4, Veit 4, Dölle, R. 3, Pollrich 3, Zapf 2, Ehorn, Zawatzki

Foto: Attila Dabrowski

Pressemitteilung der USV Halle Rhinos

USV bei Facebook

Nächste Termine

Keine Termine