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Die Basketballer der USV Halle Rhinos haben am achten Spieltag der zweiten Regionalliga Ost den USV Potsdam mit 95:89 (35:41, 83:83) nach Verlängerung bezwungen und bleiben somit zu Hause weiter ungeschlagen. In einem dramatischen Duell zwei gleichwertiger Mannschaften war Rhinos-Spieler Jörg Soyk mit 34 Punkten bester Punktesammler der Begegnung.

Gäste aus Potsdam mit besserem Start

Ein Basketballspiel, was an Dramatik alles zu bieten hatte, begann aus Sicht von USV-Trainer Philipp Streblow alles andere als optimal. Die ersten zehn Minuten gingen klar mit 15:26 an den USV Potsdam. Besonders Gäste-Power-Forward Erik Müller war kaum zu stoppen und erzielte neun seiner 26 Punkte im ersten Spielabschnitt.

USV-Center Jörg Soyk dreht auf

Im zweiten Viertel stand die Verteidigung der Nashörner deutlich besser und so kämpfte man sich Stück für Stück ins Spiel zurück. Im Angriff zeigte USV-Topscorer Jörg Soyk seine individuelle Klasse und schenkte den Gästen in diesem Spielabschnitt insgesamt 14 Punkte ein. Dadurch konnte man den Rückstand bis zur Halbzeitpause auf sechs Punkte (35:41) reduzieren.

Offener Schlagabtausch im dritten Viertel

Nach dem Seitenwechsel waren die Nashörner hellwach und gingen dank eines 12:2-Lauf mit 47:43 in Führung (24.). Doch der USV Potsdam ließ sich davon wenig beeindrucken und fand schnell zurück ins Spiel. Durch einen 8:2-Run bis zum Viertelende zogen die Brandenburger wieder auf sechs Punkte davon (58:64,30.).

Radestocks Buzzerbeater sorgt für Verlängerung

Im letzten Viertel brachte Pierre Klaus mit zwei wichtigen Dreiern die Rhinos zurück in Schlagdistanz (70:71,35.). Danach wechselte die Führung ständig hin und her und zwei Sekunden vor Schluss konnte Potsdam durch zwei erfolgreiche Freiwürfe mit 81:83 in Front gehen. Doch die Rhinos hatten noch einen letzten Pfeil im Köcher. Niklas Radestock bekam eine Sekunde vor dem regulären Spielende den Ball und erzielte mit der Schlusssirene den viel umjubelten Ausgleich.

Streblow-Team mit dem längeren Atmen in der Overtime

In der Verlängerung lag Potsdam schnell mit vier Punkten vorne. Doch Radestock (zwei Korbleger) und Georg Dölle (Dreier) drehten die Partie endgültig zu Gunsten der Rhinos. Die Gäste versuchten in den Schlusssekunden mit Stop-the-Clock-Fouls noch einmal alles, doch der gut aufgelegte USV-Spielmacher Daniel Pollrich behielt an der Freiwurflinie die Nerven. Nach hochspannenden 45 Minuten gewannen die Hallenser dank einer tollen Teamleistung mit 95:89 gegen den USV Potsdam.

Die Rhinos bleiben in der Tabelle somit weiter auf dem vierten Platz der Tabelle und bauen ihre Heimserie auf vier Siege in Folge aus. Die Nashörner feiern zudem mit sechs Siegen aus acht Spielen den besten Saisonstart in ihrer zweiten Regionalliga-Geschichte. Für das Streblow-Team geht es am nächsten Sonntag in Cottbus weiter, wo ein ähnlich schwerer Gegner wartet.

USV-Trainer Philipp Streblow zum Spiel: „Das war ein verdammt hartes Stück Arbeit und mit einem noch schöneren Happy End für uns. Trotzdem haben wir wieder etwas verhalten angefangen und mussten dann wieder alles in die Aufholjagd investieren. Diesen Kampf haben wir aber angenommen und letztendlich in einen schönen Sieg umgewandelt. Ebenso möchte ich meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen, vor allem an die Spieler, welche nicht so viel gespielt haben. Alle haben mitgezogen und das macht unseren diesjährigen Teamspirit aus.“.

Für die USV Halle Rhinos spieltenSoyk 34, Radestock 16, Pollrich 14, Dölle, R. 13, Dölle, G. 8, Klaus 6, Kooymann 4, Jüttner, Pötschke, Veit, Zapf, Zawatzki

Foto: Caro Stolze

Pressemitteilung der USV Halle Rhinos

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