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Die Männer vom USV haben es wieder geschafft - Nordostdeutscher Meister und damit direkte Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Minden. Allerdings war es wie in jedem Jahr erneut kein Selbstläufer. Die Vorrundenspiele verliefen gegen MTV Mariendorf und SV Rehbrücke noch sehr eindeutig. Angereist mit großem Kader konnten alle Spieler eingesetzt und Kräfte gespart werden. Im Halbfinale ging es dann gegen den 2. Vertreter aus Sachsen-Anhalt, den MTV Wittenberg. Gegen alte Bekannte war die Gegenwehr diesmal nicht allzu groß und so wurde zielstrebig das Finale erreicht. Hier wartete mit Helios Berlin ein alter Bekannter. Zum 4. Mal in Folge führte der Weg zum Titel erneut über den Berlin-Meister und wie immer entwickelte sich ein Kampf auf des Messers Schneide. Der USV konnte stark loslegen. Vor allem in Block und Feldabwehr mit dem überragenden Libero Markus Bachmeyer gab es eine deutliche Überlegenheit. Nach 25:14 im ersten Satz ging es auch im zweiten Satz so weiter. Beim Stand von 17:12 war das Spiel eigentlich schon gelaufen. Doch es spricht für die Moral der Berliner, dass sie sich noch einmal zurückkämpften. Plötzlich kam die Annahme zu kurz und der Angriff war ausrechenbar. Drei Fehlaufschläge in Folge machten es nicht leichter. Beim 20:25 war auf einmal der Satzausgleich da und es ging wieder einmal in den Tie-Break. Doch Frank Pietzonka fand als Trainer in der Pause die richtigen Worte. Dennoch blieb es zunächst spannend. 8:7 führte der USV zum Wechsel. Endlich hatte sich aber der Hallenser Block eingestellt. Helios griff nur noch über die starken Außenspieler von der Pos. 4 an. Kapitän Bauer gelang im entscheidenden Moment, unterstützt durch starke Block- und Feldabwehrarbeit, eine Aufschlagserie von 10:9 auf 15:9. Nach dem letzten Punkt lagen sich alle in den Armen. Der verdiente Meister und Titelverteidiger heißt USV Halle!

USV Halle mit: Markus Bachmeyer, Dankert Richter, Kai-Lars Geppert, Thomas Krüger, Marco Dienemann, Steffen Rau (im Bild h.v.l.), Frank Pietzonka, Dietmar Herbst, Heiko Bauer, Karsten Sorge, Jörg Haselbach, Franko Hölzig (im Bild v.v.l.)

Alle Ergebnisse:http://www.volleyball-nordost.de/nom2017-sen_ue47-maenner.html

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