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Es wird wahrscheinlich eine Weile dauern, bis die Freude über die gewonnene Silbermedaille überwiegt. Zu tief sitzt der Stachel, im Finale der verpassten Chancen sich nicht durchsetzen zu können und im entscheidenden Moment nicht die Bestleistung abrufen zu können.

Dennoch, der Weg bis ins Finale war bereits ein hart erkämpfter. Die Männer des USV waren schon am Sonnabend in einer der stärksten Vorrundengruppen extrem gefordert. Im ersten Spiel gegen den Deutschen Meister von 2014 Rohrbach gelang noch ein überzeugendes 2:0. Damit war man schon durch, für den Gruppensieg musste aber noch ein Satzgewinn her, um den vermeintlich leichteren Zwischenrundengegner zu bekommen. Vizemeister Orplid Frankfurt erwies sich als ebenbürtig und gewann gleich mal Satz 1 (-23). Im zweiten Satz, Dramatik pur, mit Kampf und tollen Aktionen von Frank Pietzonka und Franko Hölzig.

Da war er - der Satzgewinn, schwer erkämpft mit 28:26! Der 3. Satz ging mit 16:14 knapp an Frankfurt, nachdem beim USV komplett durchgewechselt wurde. Das anschließende Viertelfinale gegen SC Strande verlief dann, wie erhofft, einseitig und beim 2:0 (9, 9) hatte unser Gegner nicht den Hauch einer Chance.Tag 2: Das Halbfinale stand zunächst auf dem Plan. Leider konnte Frank Pietzonka nicht mehr spielen (Sprunggelenk). Geburtstagskind Markus Bachmeyer kam herein und belohnte sich mit einem Klasse-Auftritt. Der Gegner, der hessische Meister SG Rodheim, hatte den Vorjahresmeister in der Vorrunde ausschalten können. Es wurde die nächste enge Kiste: 2:1 (-22, 21, 15). Beim 13:14 im Tie-Break musste ein Matchball abgewehrt werden. Überragend macht Franko Hölzig am Ende den Sieg perfekt. Finale! Gegner ist der SV Schwaig aus Bayern. Und es geht gut los. Nach einer Aufgabenserie von Steffen Rau liegen die USV-Recken bereits 14:8 vorn.

Doch die sichere Führung ist trügerisch. Schwaig kämpft sich wieder heran, auch weil die Annahme nicht mehr präzise und der Spielaufbau zu ausrechenbar ist. Der erste Satz geht knapp weg (-23). Im zweiten Satz noch einmal das Aufbäumen und Mitte des Satzes sieht es wieder mit 3 Punkten Vorsprung gut aus. Doch am Ende reicht es erneut nicht. Wieder mit 23:25 gehen Satz und Spiel verloren. Herzlichen Glückwunsch an den deutschen Meister SV Schwaig!

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