Basketball: Big Points im Abstiegskampf

Im Auswärtsspiel beim SSV Lok Bernau 2 siegten die USV Halle Rhinos mit 75:71 in der zweiten Regionalliga Ost. Ausschlaggebend für den Auswärtssieg war eine starke erste Halbzeit, welche die Nashörner mit 46:24 für sich entschieden.

Für den kurzfristigen erkrankten USV-Trainer Alexander Brumme übernahm Spieler Christopher Schreiber den Job an der Seitenlinie. Die Marschrichtung für das Spiel war klar: Über eine gute Defense zu einfachen Punkten in der Offense kommen. Dies gelang mit 21 Punkten im ersten Viertel bzw. 25 Punkten im zweiten Viertel sehr gut. In der Defense kontrollierten die Nashörner die starken 1-1-Spieler und Schützen der Gastgeber aus Bermau, lediglich beim Rebound agierten die Rhinos etwas zu nachlässig. Trotzdem ging man mit einer komfortablen 46:24 Führung in die Kabine.

Hier wurde noch mal klar gemacht, dass auch in den zweiten 20 Minuten die Intensität hoch gehalten werden muss, um einen ungefährdeten Sieg einzufahren. Leider erwischten die Gastgeber den besseren Start in den dritten Spielabschnitt. Sowohl von außen, als auch in Korbnähe traf Bernau nun hochprozentig und erzielten so ingesamt 22 Punkte. Der USV hielt zumindest Offensiv dagegen und konnte 19 Punkte auf der Habenseite verbuchen. Beim Stand von 65:46 ging es in den Schlussabschnitt. Hier sah es kurz so aus, als könnten die Gäste den Sack zu machen. Nach einem Dreier von Niklas Radestock und zwei erfolgreichen Freiwürfen durch Nderim Pelaj führten die Rhinos 71:47 bei noch sechs zu spielenden Minuten.

Aus einer Auszeit heraus startete Bernau einen 11:0-Lauf und Interimstrainer Schreiber reagierte mit einer Auszeit. Davon ließen sich die Bernauer allerdings nicht stoppen. Allen voran Lok-Guard Jan Heide erzielte in den letzten vier Minuten starke 14 Punkte. Beim USV wurden die Hände nun zunehmend wackliger. Lediglich 2 von 10 Freiwürfen trafen die Rhinos in der Crunchtime. Am Ende konnte Bernau das Spiel jedoch nicht mehr drehen und die Nashörner nehmen zwei wichtige Punkte aus Bernau mit.

"Wichtig war heute, das Spiel zu gewinnen. Am Ende haben wir es aber noch mal unnötig spannend gemacht. Wir haben Bernau in der zweiten Halbzeit zu viele einfache Drives zum Korb gestattet. Das haben sie entweder direkt genutzt oder den freien Schützen gefunden. Wir müssen in den letzten beiden Spielen konstanter werden, gegen Charlottenburg wird eine gute Halbzeit nicht reichen", resümierte USV-Interimstrainer Schreiber nach dem Spiel.

Die USV Halle Rhinos blicken nun nach vorne, denn am kommenden Samstag empfangen sie um 20 Uhr in der Sporthalle Robert-Koch-Straße den DBV Charlottenburg zum letzten Heimspiel der Saison und können mit einem Sieg den Klassenerhalt perfekt machen.

Für den USV spielten: Pelaj (22), Freimuth (18), Pollrich (9), Pötschke (9), Zapf (7), Gürtler (7), Radestock (3), Zawatzki, Schreiber, Hoffmann

Pressemitteilung der USV Halle Rhinos

www.usv-halle-basketball.de

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