Am Samstag gab es für die USV Halle Rhinos in der zweiten Regionalliga eine völlig unnötige 63:67 Heimniederlage gegen die Berlin Baskets. Dabei lagen die Nashörner sieben Minuten vor dem Spielende noch 16 Punkte vorne. Bester Schütze beim USV war Frieder Diestelhorst mit 14 Punkten.

Die USV Halle Rhinos mussten vor dieser wichtigen Partie verletzungsbedingt auf Power-Forward Hanno Freimuth verzichten. USV-Center Felix Zapf machte sich zwar mit warm, konnte aber noch nicht aktiv ins Spielgeschehen eingreifen. Außerdem ging auch Spielmacher Nderim Pelaj angeschlagen ins Spiel, da er sich am Freitag im Training den kleinen Finger auskugelte.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste und zogen schnell auf 5:13 davon. Doch die Rhinos wachten langsam auf und konnten durch einen 14:1 Run das Viertel noch mit 21:17 gewinnen. Im zweiten Viertel blieb das Spiel hart umkämpft, auf beiden Seiten entwickelte sich ein regelrechter „Abnutzungskampf“ – mit Vorteilen für das Team von USV-Trainer Alexander Brumme. Mit einem Vorsprung von sechs Punkten ging es für die Nashörner in die Halbzeit (39:33,20.).

Das dritte Viertel stellten beide Mannschaften zunächst komplett den Spielbetrieb ein. Fünf Minuten lang viel auf beiden Seiten kein Korb, bis USV-Flügelspieler Marcus Zawatzki die Zuschauer in der Robert-Koch-Straße mit einem erfolgreichen Korbleger erlöste (42:33, 25.). Nun übernahm der USV die Spielkontrolle und setzte sich bis zum Viertelende mit 52:40 ab. Bis zur 34. Minuten zogen die Nashörner ihren Gameplan weiter durch und führten 61:45. Dann kam es jedoch ohne irgendeinen Anlass zum Bruch im Spiel der Rhinos. Das Brumme-Team leistete sich einige Turnover, die die Berlin Baskets in schnelle Punkte ummünzen konnten. Zudem standen die Berliner jetzt regelmäßig an der Freiwurflinie und trafen dort hochprozentig. Mit einem 22:2-Lauf in den letzten sechs Minuten holten sich die Baskets aus Berlin den nicht mehr für möglich gehaltenen 63:67-Auswärtssieg.

Dabei hatten die Rhinos noch genug Chancen in der Schlussminute zumindest in die Verlängerung zu gehen. Doch unter anderem verfehlte der USV beim Spielstand von 63:66 und noch 30 Sekunden zu spielen gleich drei Freiwürfe in Folge. In der Tabelle steht der USV zwar weiter auf den 7. Platz, hat aber nur noch einen Sieg Vorsprung auf die Abstiegsplätze in der zweiten Regionalliga Ost. Am nächsten Samstag müssen die USV Halle Rhinos zum VfB Hermsdorf reisen, dort gibt es die nächste Chance Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

Für den USV Rhinos spielten: Diestelhorst (14), Pelaj (12), Zawatzki (10), Gürtler (10), Kooymann (7), Pollrich (5), Pötschke (4), Schreiber (1), Zapf (n.e.)

Quelle: Sektion Basketball

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