SCHACH - Doppelsieg zum Auftakt der Frauenbundesliga

100_1597Am Wochenende begann die neue Saison in der Frauenbundesliga im Schach.

Dank unseres Sponsors, der Volksbank Halle, können wir auch die 24. Saison in der höchsten Spielklasse absolvieren. Die Auslosung bescherte uns in den beiden ersten Runden auswärts die Leipziger Mannschaften. Wir brachten ein starkes Team an den Start und gingen somit als Favoriten in die Begegnungen. Bevor es am Samstag 14:00 Uhr aber los ging, wurde unsere Nikoletta Lakos als beste Spielerin der letzten Bundesligasaison durch Julia Kirst vom Schach-Ticker.de geehrt.

Ein schöner Beginn! Mit diesem Motivationsschub spielten wir dann gegen die Mädels der SG Leipzig. Nach 3 Stunden konnten wir durch Ana Matnadze an Brett vier 1 zu 0 in Führung gehen. Die Devise ihrer Gegnerin mit Weiß nur den Anzugsvorteil so lange wie möglich zu verwalten, ging nicht auf. Auch an den Brettern zwei und sechs ging diese Taktik für Leipzig nicht auf. Nach knapp 4 Stunden gewannen Tatjana Melamed und Josefine Heinemann und bauten die Führung auf 3 zu 0 aus. Da auch unsere anderen drei Mädels besser standen, kam hier der Gedanke bei mir auf, dies könnte mein erstes 6 zu 0 als Teamchef werden. Und so kam es dann auch. Nach 4,5 Stunden gewannen Nikoletta Lakos, Tatiana Kononenko und Ildiko Madl ungefährdet ihre Partien. Endstand 6 zu 0. Prima!

Am Sonntag spielten wir dann 9:00 Uhr, also in aller Frühe, gegen die Mädels von BW Allianz Leipzig, die sich im Vergleich zum Samstagspiel noch mit einer weiteren Spielerin im Aufgebot verstärkt hatten. Erneut war es Ana Matnadze, die uns nach nur 1,5 Stunden 1 zu 0 in Führung brachte. Ihre Gegnerin stellte erst einen Bauern ein und dann gleich noch eine Figur hinterher - das war zu viel. Auch heute sah es nach einem recht hohen Sieg aus. Alle standen besser, nur Nikoletta Lakos kam heute mit der Eröffnung nicht ganz zu recht - machte aber clever nach 3 Stunden Remis.

Danach gewannen Tatjana Melamed und Idiko Madl sicher ihre Partien. Leider lies Tatiana Kononenko an Brett eins die Gewinnfortsetzung aus und verlor noch in Zeitnot. Da unser Sieg bereits feststand, konnte Josefine Heinemann am letzten Brett noch alles riskieren und auf Sieg spielen. Mit einer fantastischen Kampfleistung gewann sie nach fast 4,5 Stunden ihre Partie. Endstand 4,5 zu 1,5 für uns.

Nach diesem tollen Auftakt sind wir nun 8 Wochen :-) Spitzenreiter!

Ende November geht es erst mit einer Doppelrunde weiter. Dann haben wir zwei Heimspiele. Wir erwarten die Mannschaften aus Friedberg und von Schwäbisch Hall. Mal sehen, wie es weitergeht?!

Bis dahin,

Jürgen Luther
(Mannschaftsleiter des USV Volksbank Halle)

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