Die Sensation ist ausgeblieben. Die Zweitliga-Floorballer der USV Halle Saalebiber haben das Pokalspiel gegen den Erstligisten MFBC Leipzig mit 6:10 verloren.Die Hallenser versteckten sich dabei nichzt vor dem höherklassigen Rivalen, sondern boten einen hochklassigen Pokalfight.

Bereits nach 33 Sekunden wurde diese Einstellung belohnt, als Tomáš Rauch das 1:0 erzielte. Einen Fehler in der Abwehrreihe der USV Saalebiber und glichen nach zwei Minuten aus. Anschließend trugen beide Mannschaften immer wieder Angriffe nach vorne und ein Ligenunterschied war in einem sehr schnellen Spiel vorerst nicht zu erkennen. In der elften Spielminute gingen die Gäste dann erstmals in Führung und eine Minute später erhöhten die Leipziger auf 1:3. Bereits eine halbe Minute nach dem dritten Gegentreffer wurde die Moral der USV Saalebiber belohnt. Thomas Osterland zog aus der zweiten Reihe einfach mal ab und versenkte den Ball im Winkel zum Anschlusstreffer.

Wieder nur gut 30 Sekunden später folgte dann der schönste Spielzug des Spiels. Über mehrere Stationen wurde der Ball von den Saalebibern schnell nach vorne getragen,  Eric Kindler vollendete mit dem 3:3.

Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in das zweite Drittel und auch hier gehörte die Anfangsphase zunächst den Hausherren. In der 24. Spielminute war es dieses Mal Felix Ebert, der die Vorarbeit für Tomáš Rauch leistete, und dieser erzielte die erneute Führung zum 4:3. In der 27. Spielminute war es wieder Tomáš Rauch, der sogar auf 5:3 erhöhte. Eine Sensation lag in derLuft. Doch die Leipziger agierten etwas entschlossener und konzentrierter in ihren Aktionen. Vor allem nutzten sie Stellungsfehler der Hallenser eiskalt aus. Vier Tore der Leipziger in Folge stellten das Spielgeschehen auf den Kopf und sorgten bis zum Ende des zweiten Drittels für klare Verhältnisse.

Mit dem 5:7 war eigentlich noch nichts entschieden, aber durch einige Strafen verlor Halle in Unterzahl zusätzlich Kraft. So ging es auch im letzten Drittel weiter und der Erstligist baute das Ergebnis nach und nach auf 5:10 aus. Zwar konnten die Saalebiber immer mal wieder gute Entlastungsangriffe starten, aber für die Wende reichte die Kraft nicht mehr. Thomas Osterland blieb es nur noch vorbehalten, mit seinem Treffer zum  6:10 für Ergeniskosmetik zu sorgen.

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