Schach: USV I gewinnt 5-3 in Naumburg

Die Saison ist eröffnet. In Naumburg, unserem neuen Reisepartner, wollten wir auch ohne Aaron(ian) den jungen Weg weiter gehen. Dafür war Felix erstmals mit an Bord. Insgesamt 4 Wechsel im Vergleich zum Vorjahresmatch. Die Gastgeber hatten lediglich die Namen der Bretter 2 und 3 vertauscht. Es entwickelten sich recht offen geführte Partien. Wo gibts hier ein Remis? Zumindest brauchte ich nicht zu befürchten, dass jemand eine solche Offerte in Betracht zieht. In 3 Partien standen wir kritisch, so dass ich gedanklich ein optimistisches 5-3 aufsummierte. Nach gut 3,5 Stunden gingen wir an den Brettern 1-4 mit 3-1 in Führung. Zunächst kam Micha gegen eine sogenannte Moderne Verteidigung zum vollen Punkt. Sein Gegner, im letzten Jahr der Machtwinner (mit dem Taxi zum Sieg), fand jedoch nie zu einer vernünftigen Entwicklung bzw. genau genommen zu keiner Modernen Verteidigung. Gegen Ende schlug Micha einen Qualitätsgewinn aus und ging gleich aufs Matt. Jens legte sofort nach. Entgegen seinem naturell begann Pawel recht verhalten. Dann jagte er g- und h-Bauern nach vorn. Der Damenflügel eignete sich aber auch nicht zur Rochade. Als dann ein schwarzer Turm auf b2 nicht geschlagen werden durfte, war es um den Zentrumskönig geschehen. Es folgten an den Brettern 2 und 1 tatsächlich 2 Remisen (Turmendspiel bzw. ungleichfarbige Läufer). Zwischenzeitlich wollte Tom, mit Läuferpaar und Freibauern, sicher auf den vollen Punkt gehen. Der Weiße verstand es jedoch stets seine Figuren zu koordinieren und seinerseits Aktivität zu erzeugen. Vermutlich weitestgehend eine Art dynamisches Gleichgewicht. Die Partie an 1 befand sich noch weiniger im Gleichgewicht, weil der Rückgewinn eines Bauern unverhältnismäßig lange dauerte und sich irgendwann auch nicht mehr zwangsläufig realisieren lies. Letztendlich beide Partien im Remishafen. 3-1. Jetzt war Felix am Zug. In der Zeitnotphase gab es ein kurzweiliges Scharmützel. Sein Gegner mit, in der gewählten Variante, wenig bekannter Läuferentwicklung nach b7. Mehr als ein schwacher c3 war da nicht zu finden. Der weiße Springer Zentrumsspringer blieb auch dann noch stärker als besagter Läufer auf a2 den letzten Bauern vorm König abräumte. Gegen Vertripplung auf der f-Linie war dann keine wirkungsvolle Verteidigung mehr zu sehen. Nach Gedeon, Karl und Aaron nun auch Felix mit Auftaktsieg in der Oberliga. Statistisch betrachtet der Sieg also alternativlos. 4-1 am heutigen Tag. Jürgen musste irgendwann aufgeben. Ausgangs der Eröffnung war er durch einen dummen Zug in eine äußerst freudlose Stellung festgelegt worden. Das tat schon beim Zuschauen weh. 4-2 führten wir auch als ich mit Micha abgefahren bin. Gedeon sahen wir schnell in vorteilhaften Gewässern, als er gegen eine Benoni-Struktur den d6 zugesprochen bekam. So hatte er gegen Ambitionen auf munteres Figurenspiel immer einen Mehrfreibauern im Portfolio. Bei dezimierten Material wird dieser, in Verbindung mit Schach (Matt?) auf der Grundreihe, auch den Ausschlag gegeben haben. Karl sah sich einem Sizi ausgesetzt, in welchem der Weiße auf theoretische Grundlagen wenig Wert legte. Vermutlich bestand der Fehler darin dem Springermonster auf a2 eine Tauschmöglichkeit anzubieten. Stattdessen Läuferrückzug nach e7 und gern der Dame den g7 liegen lassen. Wahrscheinlich wäre Klaus Bischoff hier das Herz aufgegangen. Aus dem Partieverlauf heraus ergab sich nach Bauernrückgewinn ein gleichfarbiges Läuferendspiel, welches aber nicht zwangsläufig Remis war. Unterm Strich steht ein 5-3 Auftaktsieg für uns. Eher etwas für den Moment. Ich erinnere mich an ein 5,5 gegen Leipzig II vor 2 Jahren. Im Saisonfinale war dann ein Doppelsieg gegen Löberitz und Sangerhausen notwendig. Rein rechnerisch müssen wir nach diesem "Dreier" zumindest ein Spitzenteam weniger schlagen. Das soll jedoch nicht heißen, dass wir uns nun 3 Runden lang der Wahrscheinlichkeit ergeben dürfen.

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