Schach: Schwere Prüfung

Am Samstag stand Staffelfavorit SK König Plauen auf dem Programm. Zunächst sei dem Leipziger ML mein Beileid ausgesprochen. 13.45 Uhr vor einer Doppelrunde, vom Gastgeber noch niemand da und das Spiellokal kalt. ML-Albtraum. Naja. Für Plauen sind MP offenbar langweilig geworden und man stürzt sich gefräßig auf jeden BP. Gegen uns sollten 7 Spieler mit mindestens FM-Titel auflaufen. Der 8. war vielleicht der ML?! Für uns war klar, die Ketchupflasche darf nicht aufgehen. Wir dürfen hier nicht ohne Gegenwehr 6 Stück kriegen. In solchen Momenten fehlt uns natürlich Micha, der mit seiner Ruhe erstmal einen von den Bullen blockt.

Gestern erwischte Tom den besten Start. Ich vermute einen Eröffnungsunfall. Da hämmert er dann gleich drauf. 1-0. Bei Jens gab es irgendwann beiderseits kein richtiges Vorankommen. Folglich Remis. 1,5-0,5 stand es dann eine ganze Weile. Bei mir zeichnete sich schon ab, dass ich gegen Sandner nicht wieder 120 Züge durchhalten würde. Auch Karl stand irgendwann nicht mehr gut und verlor das 1. Material. Aus meiner Ruine heraus konnte ich die entscheidende Phase bei Gedeon mitverfolgen. Eigentlich war er doch schon fast Matt?! In der Zeitnotphase gab es wieder Gegenspiel. Das blitzte man dann aus. Mit einer Minute gegen fünf möchte ich gegen Gedeon auch nicht blitzen. Als der Schiri dann zu unseren Gunsten unterbrach, war der Materialverlust bei den zurückeilenden Angriffsfiguren wohl nicht mehr zu vermeiden. Super! Irgendwann nach 18 Uhr stand es 2,5-2,5.Bei 3 absolut spielbaren Partien. Das war nicht das, was sich Plauem vorgestellt hatte. Man musste sich auf einen langen Abend einrichten. Stefan und Pulsi mit Minusqualle + Bauern. Während es bei Stefan mehr nach einer Verteigungssache aussah, hatte Pulsi gegen GM Espig Raumvorteil und griff auch ständig etwas an. Wahrscheinlich eine Berg- und Talfahrt bei der Stellungsbewertung. Ildiko hatte einen entfernten Freibauern und den Läufer. Da geht einem als Endspielfreund doch das Herz auf. IM Plat gelang es mit Figurenbatterie auf der c-Linie jedoch noch das Spiel taktisch zu forcieren. Wenn das alles korrekt war, war es wirklich stark. Am Ende 3x 0-1. Eigentlich unglaublich. 2,5-5,5 fühlt sich nicht gerecht an.

Heute dann das Kräftmessen mit Aue II. Dort gab es dank spielfreier 2. Liga keine Personalsorgen. Unsererseits wurden 2 von den Spielern, die Samstag so lange gekämpft hatten, gewechselt. Die Neuen sicherheitshalber mit Zweitpullover ausgestattet. Bemerkenswert sind der Anfang und das Ende des Wettkampfes. Nachdem Karl seine 1. Weißpartie der Saison gegen den DWZ-gewaltigen Gegner Remis gegeben hatte, gab es bei Gedeon einen schönen Angriff. Die Verteidigung wurde bald überrannt. In dieser Form entwicklet er sich immer mehr vom Hoffnungsträger zum Leistungsträger. 1,5-0,5. Aue schlug jedoch zurück, wobei Jürgen sicher mindestens das Remis vergeben hat. Als die Welle durch war, lagen wir 2,5-3,5 zurück. Ildiko und Tom standen besser. Gewinnen sie, gewinnen wir den Wettkampf. Spielen beide Remis, verlieren wir. Ildiko kämpfte mit Läufer gegen Springer bis zum blanken Läufer. Ihre 2. megalange Partie des Wochenendes. Tom hatte frühzeitig einen Bauern gegeben, den nicht jeder gegeben hätte. Als die Materialgleichheit wieder hergestellt war, kommen wir zu der Stelle, die für uns jetzt interessant ist. Initiative und weißer König auf g3 bei Anwesenheit von Schwerfiguren. Das war ausschlaggebend. Keine weitere Verlängerung bzw. Technikabfrage (der Turniersaal wurde schon leergeräumt). 4-4. Doppelpunkt für Tom und Gedeon. Stark! Alle anderen sahen den einen oder anderen Titelträger mal aus der Nähe. Manchmal kann man die halben Punkte ja auch gebrauchen.

3 Mannschaften spielen um die Meisterschaft und die Abstiegsfrage bleibt erstmal unklar.

Quelle: Sektion Schach (Thomas Hentzgen)

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