Schach: USV I hält die Oberliga

Auf einem ungeklärten 10.Platz ging es für uns in die finale Doppelrunde. Die Löberitzer waren extra nach Zörbig ausgewichen, wo sie ein sommerlich einladendes Spiellokal organisiert hatten. Unser Schicksal lag nicht allein in unserer Hand. Es bestand auch eine Abhängigkeit zu 4 Pleitekandidaten aus dem Einzugsgebiet der Oberliga Ost, schön verteilt auf die Zweitligastaffeln. Eine große Hypothek kam hinzu als unser bester Mann, Thomas Höpfl, eine Woche vorher aus privaten Gründen absagen musste. Tom, wir haben an Dich gedacht! Der Plan war einfach. Chemnitz schlagen und damit Druck auf Rochade Magdeburg und auch Coswig aufbauen. Es zeigte sich schnell, dass Chemnitz keinesfalls bereit war eine Opferrolle anzunehmen. Vorweg genommen, am Sonntag haben sie Löberitz mit 6-2 regelrecht verprügelt. Bei uns spielte Pichl so als ob er schon immer Weiß gehabt hätte :-) Der Gegner setzte ihm ein Gambit vor. Mancher hätte da gleich drauf gehämmert. Er spielte es trocken runter, behielt leichten Vorteil und brachte uns in der 4. Stunde in Führung. Nachdem Pulsi in der 2. hoffnungsvollen Partie ins Remis eingewilligt hatte, waren irgendwann alle fertig. Wir führten 4-3. Ich stand so breit, dass im ganzen Spiellokal erzählt wurde, wir hätten 4-4 gespielt. Schließlich musste man sich aber noch 2 Stunden gedulden. Der Sieg gegen Chemnitz war also in höchster Gefahr. Daran konnte das Schicksal von gleich 2 USV-Mannschaften hängen. Wie schon bei Facebook geschrieben, kann man im Eins gegen Eins, wie Oli Kahn, nur noch seinen Körper reinhauen. Das Ding sprang vom Innenpfosten zurück. Dann köpfte er ihn drüber. 4,5.3,5. Eine solche Partie möchte ich bitte nie wieder spielen müssen! In Hoyerswerda hatte Coswig unglaubliche 8 Stück von AEM bekommen. Rochade MD gewonnen. Dank des anstehenden direkten Vergleichs der beiden, würden uns 2 Brettpunkte gegen Leipzig für den ungeklärten 10. Platz reichen. Für 100% Sicherheit brauchten wir einen weiteren Sieg. Leipzig brachte große Qualität von der Bank. In einem kleineren Verein ist das derart kaum vorstellbar. Die 2 Punkte stoppelten wir uns an 2-5 zusammen. Kuriosität: Jens schien durchaus bereit ebenfalls Remis zu machen, hatte es schon auf seinem Zettel notiert. Sein Gegner kam aber nicht mehr ans Brett. Das Potential der Stellung wurde offensichtlich und damit einfach weiter gespielt. Pichls 2. Gegner musste wiederum ohne Rochade auskommen. Schwache Bauern wurden einfach liegen gelassen und größere Ziele verfolgt. Letztlich führte das zu großem Materialvorteil in der Brettmitte. Damit 3-2 für uns. Leider ließen sich die Leipziger dann nicht mehr bremsen. 3,5-4,5. Platz 10. Schöneck konnte ein 2-3 in ein 5-3 umbiegen und klettert 2 Plätze. Damit steigen wir aus meiner Sicht nicht ab. Meinen alten Kumpel Juri Kleschtschow möchte ich hiermit grüßen. 7 Mannschaftspunkte, das bedeutet soviel wie Platz 10-12 in Staffel B zusammen. Mehr war in dieser Konfiguration nicht möglich. Detlef und Pawel haben wir überhaut nicht eingesetzt. Wenn man 3 hochklassige Mannschaften unterhalten will, hat das eben auch einen Preis.

Quelle: http://schach.usv-halle.de

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