Schach: Punktspieltag für U20

Dieses Wochenende war geprägt durch einen langen U20-Samstag. Die zweite Mannschaft trat ab 10 Uhr in der Landesliga in Reideburg an. In der Jugendbundesliga traf am Nachmittag unsere erste Mannschaft im Heimspiel auf AE Magdeburg. Michael musste in der ersten Mannschaft für den erkrankten Arnd einspringen, so dass wir sowohl in der zweiten, als auch in der ersten Mannschaft aufrücken mussten. Mit einem 3:3 gegen Magdeburg waren die Spieler nicht zufrieden. Es war mehr drin. Dagegen musste unsere zweite Mannschaft mit dem mageren Ergebnis von zwei Remis und 4 verlorenen Partien abreisen. 

In der Jugendbundesliga brachte am Brett 1 Maksym das Jänisch-Gambit auf das Brett. Damit gibt er gleich zwei Bauern, um einen Angriff zu erhalten. Diesen finde ich jedoch nicht so zwingend, dass er zwei Minusbauern wert sei. Josefine Heinemann muss es ähnlich gesehen haben, denn sie parierte entspannt. Ein schwarzer Damenausfall nach f5 zeigte jedoch die Brisanz dieser Eröffnung und lies Josefine lange rechnen. Maksym konnte sein Minusmaterial durch diesen Angriff kompensieren und stand völlig gleichwertig. Die entstandene Durchschlagkraft war schlussendlich gegen so eine Spielerin wie Josefine nicht ausreichend. Schade. An den anderen Brettern bewegte man sich im „normalen“ Eröffnungs-Repertoire. Karl musste sich als Weißer in einer Najdorfvariante nach der langen Rochade erwartungsgemäß aggressiv vorwärts laufenden Bauern auf a- und b-Linie stellen. Diese gingen etwas zu forsch vor und Karl holte sich einen Bauern. Er verstand es am Damenflügel zu verteidigen und am Königsflügel aktiv zu bleiben und holte sich damit den Punkt. Felix spielte die Scheveninger Variante, bei der im gesamten Partieverlauf eine völlig ausgeglichene Stellung auf dem Brett war. Sein Gegner versuchte sich in einem Königsangriff gegenüber sah, den er jedoch leicht parieren konnte Felix hatte den 40. Zug mit 2 Sekunden auf der Uhr erreicht. So sollte es auch noch einmal zum Enden der Partie kommen. In Zeitnot vergriff er sich und musste nach einer taktischen Abwicklung das Handtuch werfen. Gedeon stellte in der Grünfeldindischen Verteidigung nach einer schnellen Öffnung der h-Linie klar, dass es ihm sowohl um die Vorherrschaft im Zentrum geht und die offene h-Linie dem späteren Königsangriff vorbehalten war. Er behielt die ganze Partie leichten Vorteil und brachte das durch einen Punkt ins Mannschaftsergebnis. Prima gemacht Gedeon. Er hat damit seine gute Saison fortsetzen können. Aaron führte die schwarzen Steine. Er spielte sehr solide aber auch  Verschwenderisch mit seinem Zeitguthaben. Noch 15 auszuführende Züge in 8 Minuten mussten nicht sein. Das folgende Blitzmanöver führte unglücklicherweise im 40. Zug zum Figuren- und damit zum möglichen Partieverlust. Aaron hatte in guter Stellung noch versucht ein Remis heraus zu mogeln. Seine Angriffsstellung gab das her sollte aber nicht reichen. Schade. Michael ging englische Wege und es stand mit leichtem Wohlfühlvorteil für Weiß lange ausgeglichen. Michaels Schwerfiguren standen etwas aktiver, so dass er auf der Grundreihe einen Fehler seines Gegners mit Damenfang bestrafen konnte. Ganzer Punkt für Michael und 3:3 für die Mannschaft.

 In der zweiten Mannschaft stehen als stabile Stammspieler mit Michael, Hannes, Philipp und Jonathan nur vier Jugendliche zur Verfügung. Die verbleibenden zwei Bretter wurden bisher durch verschiedene Spieler besetzt oder mussten, so wie heute sogar frei gelassen werden. Das brauchte nicht sein und ist natürlich für einen angestrebten Mannschaftspunkt Gift, zumal außerdem am Brett 1 Michaels heutiger erfolgreicher Einsatz in der ersten Mannschaft kompensiert werden musste. Hannes und Philipp zeigten eine solide Eröffnung. Jonathan kam nach meiner Auffassung mit der skandinavischen Antwort auf 1.e4 nicht zurecht und ließ sich von Schwarz einengen, der allerdings auch mit einem DWZ-Unterschied von +500 aufwartete. Das erreichte Remis spricht für Jonathans gute Serie. Er hat sowohl in der U20 auch in der Bezirksliga der Erwachsenen eine super Saison vorgelegt und wird sich einen rasanten DWZ-Zuwachs erarbeiten.

Text: Jürgen Gutsche, http://schach.usv-halle.de

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